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Auschwitz I (Stammlager)

Planung des Lagers

Ursprünglich war Auschwitz wegen seiner „günstigen verkehrstechnischen Lage“ als Quarantäne- und Durchgangslager für verhaftete polnische Staatsangehörige aus Oberschlesien geplant, die als Zwangsarbeiter nach Deutschland verschleppt werden sollten. Da es in der Nähe Sand- und Kiesgruben gab, wurde der Standort auch als SS-Wirtschaftsbetrieb interessant. Durch Zwangsumsiedlung ließ Heinrich Himmler eine Sicherheitszone von 2000 Hektar räumen, auf der ein landwirtschaftliches Mustergut für Zuchtvieh und Saatgut entstehen sollte.
Pläne für die Errichtung eigener Rüstungsbetriebe stießen auf Widerspruch. Die SS übernahm aber Reparaturaufträge für die Wehrmacht und vermietete „ihre“ Häftlinge an Privatunternehmen, die sie als Zwangsarbeiter in zahlreichen Nebenlagern und Außenkommandos einsetzten.

Aufbau und Ausbau

Auschwitz I wurde im Mai 1940 entgegen der ersten Planung nicht als Durchgangslager, sondern als Konzentrations- und Arbeitslager eingerichtet. Alte polnische Armeekasernen, die teils von einer Mauer umgeben waren, boten sich für diesen Zweck an. 18 Backsteingebäude wurden zum Teil aufgestockt und ein Krankenbau sowie ein Lagergefängnis hergerichtet, das ab August 1941 als Block 11 bezeichnet wurde. Wachtürme und Drahtverhaue wurden hinzugebaut. Außerhalb lagen zwei Gebäude für Verwaltung und zur Unterbringung der Wachmannschaft sowie ein Krematorium, das in einem von Erdmassen abgeschirmten ehemaligen Munitionsbunker eingerichtet wurde.
Dieses Kerngebiet wurde von 1942 bis 1944 durch zahlreiche Bauten für Verwaltung, Lagerhallen und Werkstätten sowie 20 Häftlingsunterkünften flächenmäßig vervierfacht. Der ehemalige Haupteingang zum Lager mit dem zynischen Motto „Arbeit macht frei“ befand sich seit 1942 innerhalb des vergrößerten Lagers.

Verwaltung

Bereits im März 1941 ordnete Heinrich Himmler eine Vergrößerung des Lagers an. Im Oktober begann der Bau von Auschwitz II–Birkenau, das nach erster Planung sogar 1500 sowjetische Kriegsgefangene als Häftlinge fassen sollte. Wie andere Lager bestand auch das KZ Auschwitz schließlich aus mehreren Teilen:

  • KZ Auschwitz I (Stammlager) ab Mai 1940
  • KZ Auschwitz II–Birkenau (Vernichtungslager) ab Oktober 1941. Dort fanden ab 1942 die fabrikmäßigen Massentötungen mit Giftgas statt.
  • KZ Auschwitz III–Monowitz (Arbeitslager) im Ort Monowitz. Zunächst Ende 1942 unter der Bezeichnung Buna-Lager als Nebenlager von Auschwitz eingerichtet, war es zeitweilig organisatorisch eigenständiges Zwangsarbeitslager für verschiedene Industrieansiedlungen,

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